Slums in New York
Der Gegensatz zwischen Arm und Reich ist in New York immer schon extrem gewesen - und extrem sichtbar. Bereits 1949 beschrieb E. B. White "Zu Füßen der höchsten und nobelsten Büros liegen die elendsten Slums."
Die Bevölkerung der Stadt NY teilt sich in verschiedene Schichten auf. Die Oberschicht lebt überwiegend etwas außerhalb der Stadt beziehungsweise im teuren Stadtteil Manhattan, der reichste Stadtteil, und auch der mit dem größten Kontrast zwischen Reich und Arm, mit seinen Sozialvierteln im nordwestlichem Stadtteil Harlem.
New Yorks ärmster Stadtteil bleibt, wie früher schon, die Bronx, wo dort bis vor zehn Jahren manche der Straßen noch aussahen, als wäre "hier gerade ein Krieg ausgetragen worden", wie es die Bewohner sagen. Die Bronx ist berühmt für ihre Kriminalität: In den 60ern gehörten Schießereien, besonders in der South Bronx, zum Alltag. Banden regierten die Straßen, Prostitution und Drogen machten die Gegend zu einem gefährlichen Ort. Dieser schlechte Ruf hält noch bis heute an und viele Vorurteile halten Touristen davon ab, den Bezirk überhaupt zu betreten.